Krank zur Arbeit erschienen?
Welche Risiken und Folgen gibt es?

Inhaltsverzeichnis
ToggleDie Risiken für die eigene Gesundheit
Wer krank zur Arbeit geht, riskiert, seine Gesundheit weiter zu schädigen. Eine einfache Erkältung kann sich beispielsweise zu einer Lungenentzündung entwickeln. Auch chronische Erkrankungen können durch Überanstrengung verschlimmert werden.
Ansteckungsgefahr für Kollegen
Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Ansteckungsgefahr für Kollegen. Besonders bei Infektionskrankheiten wie Grippe oder Magen-Darm-Infekten ist das Risiko hoch, andere anzustecken. Im schlimmsten Fall kann dies zu einem größeren Ausbruch im Unternehmen führen.
Rechtliche Folgen für Arbeitnehmer
Arbeitnehmer sind verpflichtet, ihre Arbeitskraft zur Verfügung zu stellen. Sind sie dazu aufgrund von Krankheit nicht in der Lage, müssen sie dies dem Arbeitgeber unverzüglich mitteilen. Erscheint ein Arbeitnehmer trotz Krankheit zur Arbeit und verschweigt seinen Zustand, kann dies arbeitsrechtliche Konsequenzen haben. In schwerwiegenden Fällen kann sogar eine Abmahnung oder Kündigung drohen.
Rechtliche Folgen für Arbeitgeber
Auch Arbeitgeber haben eine Fürsorgepflicht gegenüber ihren Mitarbeitern. Sie müssen dafür sorgen, dass die Arbeitsbedingungen den gesetzlichen Vorgaben entsprechen und die Gesundheit der Mitarbeiter nicht gefährdet wird. Wenn ein Arbeitgeber wissentlich einen kranken Mitarbeiter beschäftigt, kann dies ebenfalls rechtliche Folgen haben, beispielsweise Bußgelder.
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Was tun, wenn man krank ist?
Bei Krankheit sollte man sich umgehend beim Arbeitgeber abmelden und einen Arzt aufsuchen. Der Arzt stellt dann eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung aus, die dem Arbeitgeber vorgelegt werden muss. Während der Krankschreibung sollte man sich schonen und auskurieren, um schnellstmöglich wieder gesund zu werden.
Leistungseinbußen und Fehlerquote
Krankheit beeinträchtigt die Konzentration und Leistungsfähigkeit. Wer krank zur Arbeit geht, ist oft nicht in der Lage, seine Aufgaben effizient und fehlerfrei zu erledigen. Die erhöhte Fehlerquote kann zu Problemen und Nacharbeiten führen, die letztendlich mehr Zeit und Ressourcen kosten.

